Yager-Therapie

Die Yager-Therapie wurde von Dr. Edwin K. Yager während seiner Zeit als klinischer Psychologe und Professor für Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der University of California, San Diego, entwickelt. Er behandelte mit seinem, auch als Yager-Code bekannten, hypnotherapeutischen Verfahren Patienten mit diversen psychologischen und psychosomatischen Problemen.

Als Anwender klinischer Hypnose entwickelte er ein erweitertes Instanzenmodell, bestehend aus „Wachbewusstsein“, „Unterbewusstsein“ und „höherem Bewusstsein“, von ihm auch als "höhere Intelligenz" bezeichnet.

 

Während der Sitzungen geht es darum, die - in den meisten Fällen unbewusste - Ursache eines Problems herauszufinden und zu lösen. Der Therapeut kommuniziert mit dem höheren Bewusstsein des Klienten. Dieser übernimmt die aktive Übermittlerrolle, indem er die erhaltenen Antworten dem Therapeuten mitteilt. Liegt eine sehr schmerzhafte Erfahrung zugrunde, kann die Arbeit unbewusst erledigt werden, also ohne die Erinnerung an das Geschehene aufzurufen. Ist es jedoch für den Heilungsprozess wichtig, die Ursache zu kennen, so wird die Information ins Bewusstsein gebracht, erinnert und verstanden. Alte Gefühle und Glaubenssätze, die sich auf den Alltag schwächend und blockierend auswirken, werden durch die Kommunikation mit dem höheren Bewusstsein auf den Stand der aktuellen Lebenssituation gebracht. Mit Hilfe der Yager-Therapie können alte Muster neu ausgerichtet werden und so sind mittels dieser sehr sanften und leichten Vorgehensweise überzeugende Veränderungen möglich.

 

Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen kann unser bewusster Verstand maximal acht Informationen pro Sekunde wahrnehmen, während das Unterbewusstsein in etwa 80.000 Informationen pro Sekunde verarbeiten kann. Es ist somit ungefähr 10.000 mal schneller als unser bewusster Verstand. Hält man sich das vor Augen, ist es vielleicht weniger überraschend, dass erfolgreiche Behandlungsergebnisse für diverse Krankheits- und Störungsbilder vorliegen, von Ängsten und Depressionen über Süchte und Abhängigkeiten bis hin zu Schlafstörungen.

 

In der Regel können zwei bis sechs Sitzungen reichen, um die behindernden Blockaden zu lösen und veraltete Informationen zu aktualisieren, damit sich ein Störungsbild zum Positiven verändert. Es ist möglich, dass erste Verbesserungen unmittelbar nach der Sitzung zu spüren sind.

Ich freue mich, Ihnen diese Methode als anerkannter Practitioner anbieten zu dürfen.


Manchmal ist es so, dass wir irgendetwas für die Wahrheit halten.

Aber wenn wir uns zu fest daran klammern, werden wir uns der echten Wahrheit nicht mehr öffnen können,

selbst wenn sie persönlich an unsere Tür klopfen sollte.

Longchempa